Im Volksmund gibt es hierzulande den Irrtum, entsprechend gewürdigte Priester mit „Herr Monsignore“ anzusprechen. Aber wer will schon mit „Herr mein Herr“ angesprochen werden?
Vielleicht Mag. Erich Aichholzer, denn der St.Veiter Stiftspfarrer zu Ossiach, wurde von Papst Leo XIV. mit dem Titel „Monsignore“ bedacht.

Dabei sah es lange gar nicht gut aus, dass verdiente Priester je wieder den „Monsignore“-Titel erhalten würden. Papst Franziskus I. hatte die Verleihung bis auf Weiteres ausgesetzt. Sein Nachfolger Leo XIV. setzt aber wieder an der ursprünglichen Vorgehensweise an und verleiht nun Erich Aichholzer diesen Titel. Am 15. Juli 2026 wurde ihm das Dekret des Papstes durch Diözesanbischof Dr. Josef Marketz im Beisein von Ordinariatskanzler Msgr. Dr. Jakob Ibounig überreicht.

„Mich bewegt diese Auszeichnung für Erich Aichholzer sehr. Erich und mich verbindet die gemeinsame Vergangenheit im Dienst der Kirche und der Trabanten. Schon in meiner Kindheit habe ich mich als Ministrant immer gefreut, wenn er an den Hochfesten vom Priesterseminar nach St.Veit gekommen ist, um die Hochämter unter dem so hochdekorierten Prälat Dr. Simon Fößl mitzufeiern. Nun ist Erich selbst Monsignore, Dechant und Konsistorialrat. Ich und die Trabantengarde freuen uns so sehr mit ihm“, zeigt sich Hauptmann Andreas Ellersdorfer erfreut.

Die Bürgerliche Trabantengarde war bei der Primiz Aichholzers 1993 in St.Veit als Begleitung ausgerückt. Sie ist die bis dato letzte Primiz eines St.Veiters in der Herzogstadt. Erich Aichholzers Neffe Markus bereichert seit 2025 die Trabantengarde als Mitglied.
Die Bürgerliche Trabantengarde wünscht Msgr. Mag. Erich Aichholzer alles erdenklich Gute, weiterhin viel Schaffenskraft, Gesundheit und vor allem Gottes Segen.

Fotocredits Titelbild: Pressestelle der Diözese Gurk / Assam