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Die Uniform der Trabanten

Bürgerliche Trabantengarde in Zweierlinie

Bürgerliche Trabantengarde in Zweierlinie

Die 13 Trabanten haben eine einheitliche Adjustierung. Die Uniform besteht aus folgenden Teilen:

  • Einem scharlachroten Waffenrock, der auf der Brust bei der Mannschaft schwarz, bei den Offizieren rot ausgeschlagen, bei beiden mit 11 glatten, goldenen Knöpfen geschlossen ist. Der Stehkragen und die Ärmelaufschläge sind aus schwarzem Tuch. Die Mannschaft trägt schmale goldene, der Fähnrich halbgoldene und die Offiziere breite, goldene Kragenborten. Ebensolche Borten bilden den Ärmelabschluss.
  • Stiefelhosen aus weißem Tuch.
  • Die Kopfbedeckung ist ein Zweispitz, der bei der Mannschaft mit Goldborten und roten, beim Fähnrich gelben und bei den Offizieren weißen Straußenfedern verziert ist. Die Borten bilden auf der rechten Seite eine Rosette mit Kokarde.
  • Auf der Innenseite trägt der Trabant ein schwarzes Halstuch mit weißem Vorstoß.
  • Hohe schwarze Kniestiefel. Der Schaft und der Schuh sind mit weichem Maulleder verbunden.
  • Weiße Stulpenhandschuhe
  • Bei Regenwetter trägt die Garde einen schwarzen Radmantel mit schmalem schwarzen Samtumlegekragen. In den 1990-er Jahren wurden für die Garde Regenkappen mit Kokarde angeschafft. Diese Adjustierung ist jedoch nur bei schlechtem Wetter gegeben.

Die Uniformierung der Trabantengarde bis 1881

Die Uniformierung der Trabantengarde bis 1881

Die Uniform in der heutigen Form wird von der Garde seit den 1880-er Jahren getragen. Bis dahin waren die Trabanten in schwarze Uniformen mit Umhang gekleidet. Der Zweispitz und die Bewaffnung waren ebenso bereits ursprünglich Uniformbestandteile. Die alte Trabantenuniform ist im Stadtmuseum St.Veit ausgestellt.

Die Uniform wurde seitens Kaiser Franz Josef verliehen brachte gegen Ende des 19. Jahrhunderts neues Leben und frische Aufmerksamkeit in die Garde. Die Jahre zwischen 1829, wo St.Veit bis auf die Grundmauern niederbrannte, und 1880 waren von wirtschaftlicher Not, aber auch durch sukzessiven Aufschwung durch die Erschließung St.Veits mit der Kronprinz Rudolfsbahn geprägt. Der Aufschwung und die neue, hohe wirtschaftliche Bedeutung wurden durch die Neuuniformierung der Trabantengarde unterstrichen. Die Tatsache, dass die Bürgerliche Trabantengarde die Uniform der Kaiserlichen Leibgarde verliehen bekommen hat und diese auch noch heute unverändert trägt, verbindet die Garde eng mit dem Hause Habsburg, weshalb die Trantengarde regelmäßig zu familiären Anlässen der Habsburger gerufen wird; eine Einladung, der die Garde jederzeit gerne folgt.

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