Vorwort zur Geschichte der Trabantengarde

Festschrift "Die Bürgerliche Trabantengarde St.Veit/Glan - Ihre 700jährige Geschichte"
Festschrift „Die Bürgerliche Trabantengarde St.Veit/Glan – Ihre 700jährige Geschichte“ bestellbar auf unserer Kontaktseite

Die Geschichte der Stadt St.Veit/Glan, die im Jahr 1131 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist von mehreren einschneidenden Ereignissen geprägt. Seien es die Turbulenzen rund um die Erhebung der Stadt zur Landeshauptstadt am Ende des 13. Jahrhunderts, der Verlust dieses Titels im Jahr 1518, die Wirren der großen Kriege und die jeweilige Erholung der Stadt nach diesen Katastrophen. Ein einschneidendes Ereignis war jedoch der verheerende Stadtbrand am 10. Juni 1829. Bei dieser Katastrophe brannte die Stadt bis auf ihre Grundmauern nieder. Die Menschen verloren nicht nur ihr Hab und Gut, die Stadt verlor beim Brande auch ihre gesamten Urkunden und Chroniken. Für eine Stadt mit dieser langen und ehrwürdigen Geschichte bedeutete dies einen Verlust sondergleichen. Viele Ereignisse der Stadt konnten nur mühevoll aus externen Quellen und aus Schilderungen von diversen Augenzeugen rekonstruiert werden. „Vorwort zur Geschichte der Trabantengarde“ weiterlesen

Share Button

1292 bis 1518: St.Veit als Landeshauptstadt

Um dem Ausdruck „Stadt-Ehren-Wache“ gerecht zu werden und um diesen Begriff nach den vielen Jahrhunderten seit der Gründung der Trabantengarde gerecht zur werden, muss man auf das Jahr 1292 zurückblicken. In diesem Jahr wurde St.Veit zur Hauptstadt des Landes Kärnten erhoben und war fortan der Sitz der Landesfürsten. „1292 bis 1518: St.Veit als Landeshauptstadt“ weiterlesen

Share Button

1518 bis 1880: Der Dienst der Garde in neuen Zeiten

Nach dem Jahr 1518, also nachdem die Stadt St.Veit ihren Status als Landeshauptstadt verloren hatte, sank die weltliche Bedeutung des Stadtrichters und seinen 12 Geschworenen. Die weiterhin repräsentativ tätige Stadtgarde war aber sehr wohl bei weltlichen und kirchlichen Festen präsent. „1518 bis 1880: Der Dienst der Garde in neuen Zeiten“ weiterlesen

Share Button

1880 bis 1946: Drei Neuanfänge

60.Thronjubiläum v. Kaiser Franz Josef I. - 1908
60.Thronjubiläum v. Kaiser Franz Josef I. – 1908; Die Trabantengarde vor der Oper

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erholte sich die Wirtschaft wieder langsam von den verheerenden Folgen des großen Stadtbrandes im Jahr 1829. Die Erholung wurde wesentlich durch den Anschluss St.Veits an die Eisenbahn beschleunigt. Die Eisenbahn war es auch, die dem Namen St.Veit den Beisatz „an der Glan“ verlieh. Verwechslungen mit Schwarzach-St.Veit und Ähnlichen Orten waren hiermit ausgeschlossen.

Die Kultur der Stadt gewann an neuem Schwung. 1863 wurde der Stadtchor gegründet, der heutige Chor 1863. Aber auch die Trabantengarde stand vor einem neuen Aufbruch. Es stand eine dringende Erneuerung der Uniform an. Ausgestattet mit der Großen Schwingfahne Kaiser Karls VI. wäre eine Neuuniformierung in Anlehnung an das Habsburger Herrscherhaus wünschenswert gewesen, auch wenn die Monarchie damals nicht mehr State of the Art gewesen ist. „1880 bis 1946: Drei Neuanfänge“ weiterlesen

Share Button

1950: Der Katschberg als Trauma der Garde

Der Krieg war vorbei, die Garde mit jungen St.Veiter Bürgern frisch besetzt, harte Jahre der Entbehrung wurden durchlebt. Aber die Menschen blicken nach vorne. Die Bürgerliche Trabantengarde wird über Kärntens Grenzen hinaus bekannt. Und sie wird auch zu verschiedenen Festen im Kärntner Umland eingeladen.So folgt die Trabantengarde auch einer Einladung nach St.Johann im Pongau. Am 13. Mai 1950 sollte dort ein großer Festzug stattfinden. Doch es kommt anders, der Tag endet in einer Katastrophe. „1950: Der Katschberg als Trauma der Garde“ weiterlesen

Share Button

1960 bis 1992: Die „Ära Adolf Verderber“

Die Geschichte der Bürgerlichen Trabantengarde der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ganz eng mit einem Namen verbunden: Adolf Verderber.Der Rauchfangkehrermeister trat im Jahr 1946 in zweiter Generation seiner Familie in die Garde ein. 1950 überlebte er das Verkehrsunglück am Katschberg nahezu unverletzt. Von 1960 an sollte die Trabantengarde seine Handschrift tragen. „1960 bis 1992: Die „Ära Adolf Verderber““ weiterlesen

Share Button

Die Fahne

Der Fähnrich schwingt die Fahne
Der Fähnrich schwingt die Fahne

Wenn man ein St.Veiter Volksschulkind fragt, ob es die Trabantengarde kennt, dann wird es diese Frage höchstwahrscheinlich mit „Ja“ beantworten. Wenn man es zusätzlich nach dem wichtigsten Erscheinungsmerkmal der Garde fragt, dann wird wohl sehr oft die Fahne genannt. Die 6m² große Schwingfahne ist wohl DAS Erkennungsmerkmal der Garde, wenn sie in einem Festzug an einem vorbeimarschiert. Das Schwingen der Fahne ist dem Fähnrich vorbehalten. Er wird von der Garde mit einfacher Mehrheit gewählt und bleibt dies, bis er einem anderen diese Funktion überlässt oder aus der Garde ausscheidet. „Die Fahne“ weiterlesen

Share Button

Die Uniform der Trabanten

Bürgerliche Trabantengarde in Zweierlinie
Bürgerliche Trabantengarde in Zweierlinie

Die 13 Trabanten haben eine einheitliche Adjustierung. Die Uniform besteht aus folgenden Teilen:

  • Einem scharlachroten Waffenrock, der auf der Brust bei der Mannschaft schwarz, bei den Offizieren rot ausgeschlagen, bei beiden mit 11 glatten, goldenen Knöpfen geschlossen ist. Der Stehkragen und die Ärmelaufschläge sind aus schwarzem Tuch. Die Mannschaft trägt schmale goldene, der Fähnrich halbgoldene und die Offiziere breite, goldene Kragenborten. Ebensolche Borten bilden den Ärmelabschluss.
  • Stiefelhosen aus weißem Tuch.
  • Die Kopfbedeckung ist ein Zweispitz, der bei der Mannschaft mit Goldborten und roten, beim Fähnrich gelben und bei den Offizieren weißen Straußenfedern verziert ist. Die Borten bilden auf der rechten Seite eine Rosette mit Kokarde.
  • Auf der Innenseite trägt der Trabant ein schwarzes Halstuch mit weißem Vorstoß.
  • Hohe schwarze Kniestiefel. Der Schaft und der Schuh sind mit weichem Maulleder verbunden.
  • Weiße Stulpenhandschuhe
  • Bei Regenwetter trägt die Garde einen schwarzen Radmantel mit schmalem schwarzen Samtumlegekragen. In den 1990-er Jahren wurden für die Garde Regenkappen mit Kokarde angeschafft. Diese Adjustierung ist jedoch nur bei schlechtem Wetter gegeben.

„Die Uniform der Trabanten“ weiterlesen

Share Button