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Kaisermesse zum 100. Todestag Kaiser Franz Josef I. in Wien

Kaisermesse zum 100. Todestag Kaiser Franz Josef I. in Wien

Am 21. November 1916 verstarb Kaiser Franz Josef I. nach 68 Jahren seiner Regentschaft im 87 Lebensjahre. Anlässlich des 100. Todestages wurde im Rahmen einer Kaisermesse im Wiener Stephansdom und eines anschließenden Festzug durch die Innenstadt an den Regenten gedacht. Der Bürgerlichen Trabantengarde wurde dabei eine tragende Rolle zuteil.

Die Trabantengarde bei der Befehlsausabe vor der Staatsoper

Die Trabantengarde bei der Befehlsausabe vor der Staatsoper

2016 wurden zahlreiche Bücher veröffentlicht, Ausstellungen eröffnet, Dokumentationen im Fernsehen gezeigt, die Sissi-Filme wiederholt. Die Faszination gegenüber Kaiser Franz Josef I., der vor 100 Jahren verstarb, ist auch heute ungebrochen. Die Familie Habsburg ist sich dessen durchaus bewusst, vermied aber im Jahr 2016 die Autorisierung jeglicher Veröffentlichungen rund um den großen Regenten. Zu groß ist das Risiko, den Kaiser und das Haus Habsburg auf Kitsch-Niveau hinunterzuziehen. So gab es in Österreich nur eine vom Haus Habsburg autorisiert Veranstaltung zum Tode Franz Josefs I.:

Am 27. November 2016 fand im Stephansdom in Wien eine Kaisermesse im Beisein der Familie Habsburg, Ehrengästen, zahlreichen Garden und Formationen sowie großem Publikum statt. Der Festgottesdiest wurde von Msgr. Mag. Franz Schlegl zelebriert. Das Haus Habsburg wurde von Erzherzog Georg Habsburg und seiner Familie repräsentiert. Nebst den Tiroler Kaiserschützen, den Schützen aus Brixen, dem Dragonerregiment 7 aus Linz und vielen anderen Traditionsträgern waren auch die Vertreter des St.Georg-Ordens anwesend.

Generalmajor Peter Pritz im Kreise der Trabanten

Generalmajor Peter Pritz im Kreise der Trabanten

Die Bürgerliche Trabantengarde wurde zur Gedenkveranstaltung eingeladen, um die Kronfamilie zu bewachen. Die Trabanten nahmen vor dem Gottesdienst an vorderster Front des Mittelschiffs des Doms Aufstellung. Beim Auszug wurde die Kaiserliche Familie von den Trabanten bedeckt. Den Weg des Festzuges durch die Kärntner Straße hin zur Kapuzinergruft am Neuen Markt säumten tausende Menschen aus Nah und Fern.

Angekommen bei der Kapuzinergruft wurde den Trabanten eine besondere Ehre zu Teil. Die Trabanten Bernhard Wolte und Alfred Widu bewachten den Eingang zur Gruft. Wolfgang Lakonig, Günther Fritz, Johannes Verderber und Peter Kollmann wurden zur Wache am Sarg Kaiser Franz Josef I. beordert. Hptm Andreas Ellersdorfer und Lt. Franz Sattler begleiteten die engsten Familienmitglieder des Hauses Habsburg zur kurzen Andacht am Sarg des Monarchen. Im Anschluss hielt Georg Habsburg an den Särgen seiner Eltern inne.

„Wir sind schwer beeindruckt und hoch geehrt, an diesem für die Familie so intimen Moment teilnehmen zu dürfen. Die Grabwache bei Kaiser Franz Josef I. und die persönliche Bedeckung der Kaiserfamilie wird uns allen noch lange in fester Erinnerung bleiben“, erzählt Hptm Ellersdorfer von diesen Momenten des Gedenkens in der Gruft.

s.K.u.K.H. Georg von Österreich begleitet von der Trabantengarde

s.K.u.K.H. Georg von Österreich begleitet von der Trabantengarde

Die Veranstaltung wurde von der Militärkanzlei Wien organisiert. Es sei an dieser Stelle inbesondere Mjr Richard Zecher für die ausgezeichnete Organisation und die vorzügliche Zusammenarbeit mit der Trabantengarde gedankt. Ebenso sei Herrn Obst Johann Fimberger für das perfekte Kommando gedankt.

Die Bürgerliche Trabantengarde verband den Tagesausflug nach Wien im Anschluss der Gedenkfeier mit einem Besuch am Christkindlmarkt im Schloßpark Schönbrunn.

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